Seite 6 Westpreußen Berlin
Weitere Termine:
Bundestreffen der Landsmannschaft Westpreußen in Herford/Westfalen:
Westpreußen-Kongress, 30.09.2006, Leitung: Bundeskulturreferent Reinhard M.W. Hanke,
Westpreußen-Tag, 01.10.2006.
Auskunft: Vors. Reinhard M.W. Hanke, Tel. 030-215 54 53.
„Ostdeutscher Kulturtag Berlin“, 22.10.2006, im Deutschlandhaus, Stresemannstraße 90.
Das Programm war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt; ab 06.09.2006 in der Geschäftsstelle oder bei Herrn Hanke (Tel. 030-215 54 53) erfragen.
Herbsttagung des Akademischen Freundeskreises
03.11. bis 05.11.2006 in Duderstadt.
„Historiker-Nachwuchstagung“ der Copernicus-Vereinigung, 10. bis 11.11.2006 in Travemünde (Auskunft bei Herrn Hanke, Tel. 030-215 54 53).
Herbstkonferenz der Deutschen Minderheit in Thorn, 11.11.2006.
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Vorträge in der Arbeitsgemeinschaft Ostmittel-europa e.V. (Vors. Reinhard M.W. Hanke), Bürgertreff im Bahnhof Lichterfelde West, Hans-Sachs-Straße 4 e, jeweils 19 Uhr (freitags):
01.09.06 Polen als „Vorfeld Russlands“. Die Rolle der Wettiner und Friedrichs des Großen im europäischen Mächtespiel des 18. Jahrhunderts, Dr. Christiane Knop (Berlin);
06.10.06 Sächsische Schweiz (Lichtbildervortrag), Bernd Raebel (Berlin);
10.11.06 Die Deutschen im Lodscher Industriegebiet, Dr. Wolfgang Kessler (Herne);
15.12.06 Sankt Petersburg (Lichtbildervortrag), Prof. Dr. Udo Götze (Berlin);
19.01.07 Friedrich der Große auf Reisen. Regierungs-praxis und Regierungstheorie (1740-1786), Prof. Dr. Gerd Heinrich (Berlin).
Wanderungen mit der Arbeitsgemeinschaft Ost-mitteleuropa e.V. (Anmeldungen bei Frau Jöst, Tel. 030-712 15 34):
26.08.06 Um den Seddiner See (etwa 12 km), Frau Angelika Hanske;
16.09.06 Wanderung im Schlaubetal (etwa 10 km), Frau Brigitte Jöst;
14.10.06 Am „Märkischen Meer“ (Scharmützelsee), Reinhard M.W. Hanke.
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Lebe so, dass du nicht rückblickend sagen musst: Gott wie habe ich mein Leben vertan!
Elisabeth Kübler-Ross
Mitteilungsblatt Nr. 68
Mitteilungen:
„Neue Wege“ – Patenschaft gekündigt!
Mit der überwältigenden Mehrheit von 28 (PDS, „Grüne“, SPD) zu 25 Stimmen (CDU, FDP) hat die BVV von Charlottenburg-Wilmersdorf die Patenschaft im Jahr des fünfzigjährigen Bestehens derselben mit der Pommerschen Landsmannschaft und der Landsmann-schaft Westpreußen am 27.04.2006 „gekündigt“, um „neue Wege“ zu gehen, die aber immer noch völlig unbekannt sind. Die BVV folgte damit der eindeutigen Empfehlung des zuständigen Ausschusses für Kultur und Bildung von 8 zu 7 Stimmen (Verteilung wie gehabt). Ein ähnlicher PDS-Antrag im Bezirk Steglitz-Zehlendorf gegen die Landsmannschaft Ostpreußen ist am 21.06.2006 durch die Stimmen von CDU und FDP gescheitert. Im Patenbezirk der Landsmannschaft Schlesien, Tempelhof-Schöneberg, denkt Bezirksbürger-meister Ekkehard Band (SPD) nicht an eine Auflösung der Patenschaft.- Es ist klug, sich nicht unnötigerweise seine politischen Gegner selbst heranzuziehen!
Hk
100 Jahre Stadtrechte Wilmersdorf
Am 19.08.2006 wird mit einem Rundhoffest im Hof des Rathauses Wilmersdorf, Fehrbelliner Platz 4, 10707 Berlin-Wilmersdorf, die Verleihung der Stadtrechte an Deutsch-Wilmersdorf am 20.08.1906 gefeiert. Das Fest beginnt um 20.00 Uhr, wobei bereits ab 19.00 Uhr der Einlass geöffnet ist. Die Karten kosten 29,- €. Im Preis sind sowohl ein Begrüßungsgetränk, das Buffet und die musikalische Unterhaltung enthalten. Erhältlich sind die Karten im Büro der Bezirksbürgermeisterin unter den Telefonnummern 9029-12572 und 9029-12301.
Der Name Wilmersdorf lässt auf die ländliche Vergangenheit des Bezirks schließen. Den Kern des Angerdorfes bildete die Wilhelmsaue, Straßennamen wie Blisse-, Mehlitz, Schramm- oder Gieselerstraße erinnern an alte Wilmersdorfer Bauerngeschlechter. 1293 als „Wilmersdorff“ erstmals urkundlich erwähnt, zählte der Ort 1871 zur Reichsgründung um die 1700 Einwohner. Um 1890 begann die Bebauung, die sich mit rapider Geschwindigkeit auf fast die gesamte Wilmersdorfer Fläche ausdehnte. Statt einer Landhaussiedlung entstanden nun fünfgeschossige Mietshäuser. Innerhalb weniger Jahre wuchs Wilmersdorf von einem kleinen Ort mit knapp 5000 Seelen zu einer Stadt mit über 75 000 Einwohnern. 1906 erhielt es Stadtrecht.
(Pressemitteilung des Bezirks vom 06.07.2006)
Besuch in Bromberg
Frau Christiane Veit, 1. Vorsitzende der Kreisgruppe Bromberg usw. in Berlin besuchte im April d.J. auf Einladung der Gruppe der Deutschen Minderheit in Bromberg/Bydgoszcz ihre Heimatstadt; begleitet wurde sie von Mitglied Frau Wilhelma Schlegel. Betreut vom in Berlin gut bekannten stellvertretenden Vorsitzenden Benno Frost hielten sie sich fünf Tage in Bromberg auf und lernten auch den neuen Vorstand mit dem Vorsitzenden Gill kennen. Der Besuch sollte die Kontakte zwischen den Brombergern in Berlin und Bromberg vertiefen und den Gegenbesuch der „Berliner“ in ihrer Heimatstadt vorbereiten. Hk
Redaktionsschluss für Nr. 69: 30. 11. 2006.