Seite 14                               Westpreußen Berlin             Mitteilungsblatt                                          Nr. 64


Mitteilungen

Wir danken allen, die unsere Arbeit durch ihre Spende im 2. Halbjahr 2004 unterstützten:

Frau Domnick (WBW), Frau Engelberg (Gast), Herr Hanke (Wirsitz), Frau Haß-Zurkalowski (WBW), Frau Jahn (Leserin), Herr Jannermann (WBW), Frau Köppke (WBW), Frau Korth (Gast),   Familie   Kosbab   (Rosenberg), Kreisgruppe Thom & Kulm, Frau Lendzian (WBW), Frau M. Müller (WBW), Frau Niemann (Rosenberg), Herr Plohmann (Gast), Frau Wende (Gast), Herr Wercker (Leser).

Grabstein von Hugo Conwentz auf dem Südwestfriedhof in Stahnsdorf

Am Grabstein für Hugo Conwentz fehlten bis­her das Medaillon mit dem Bildnis des großen Westpreußen sowie die kleinen Kreuze vor den Todesdaten von Hugo Conwentz und seiner Frau. Die Wiederherstellungskosten belaufen sich auf rund 4400,- € und werden von der berühmten Bildgießerei Noack in Schöneberg vorgenommen. Zum 150. Geburtstag von Hugo Conwentz  wird   der   Grabstein  wieder vollständig sein. Da dem Land Berlin und dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf die nötigen Mittel für das ,ßerliner Ehrengrab" nicht zu Verfügung standen (Jahresetat € 330,-/Grab), wurden von der Landsmannschaft Westpreußen Berlin und dem Förderkreis Westpreußen in Münster insgesamt € 1000,-dem Bezirksamt zur Verfügung gestellt, der Landsmannschaft gelang es darüber hinaus, für weitere rund 2100,- € Spender zu finden:

Arbeitsgemeinschaft Ostmitteleuropa (AGOM) e.V. Berlin, Bundesamt für Naturschutz und Bundesverband beruflicher Naturschutz.

Volkstrauertag

Auf dem über 150 Jahre alten Gamisonfriedhof am Columbiadamm in Berlin-Neukölln findet in jedem Jahr eine internationale Gedenkfeier von Verbänden und Parteien für die gefallenen Soldaten und die zivilen Opfer der Kriege statt. Dem Aufruf von Bundeswehr und Verbänden folgen   in   jedem   Jahr   auch   die Landsmannschaften der Westpreußen und der Ostpreußen. Der Gedenkstein für das Westpreußische Fußartillerie-Regiment Nr. 11 ist ein würdiger Ort für unser Gedenken. An jedem Volkstrauertag legen dort die beiden Landsmannschaften     gemeinsam     ein Blumengebinde nieder.

Der Gedenkstein (s. Bild) wurde von Professor Hosaeus zu Ehren der gefallenen Kameraden des Krieges 1914-1918 geschaffen. Er zeigt die auf einer Kanonenkugel durch die Wolken eilende Schutzpatrorün der Artüleriewaffe, die „Heilige Barbara". Ihre von blitzen umzuckten Arme weisen über ihrem Kopf einer schweren Granate den Weg. Zu ihren Füßen das auf liegendem Bande eingegrabene Wort „Zu­gleich". „Zu-gleich" ist das Losungswort aus der Kommandosprache der Fußartillerie, die sich auf das Wiedervorrücken des vom Rückstoß getroffenen Geschützes bezieht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ergänzten die Landsmannschaften der Ostpreußen und West­preußen das Denkmal durch eine Bronzeplatte nach einem Entwurf von Professor Dirr, um auch der Toten dieses Krieges zu gedenken.

 

 

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Am Volkstrauertag 2004 Totengedenken durch den Vorsitzenden der Landsmannschaft Westpreußen, Reinhard M.W. Hanke, am Denkmal auf dem Gamisonfhedhof. Foto: Hanke

 

Georg Forster (l 754-1794) Das Lichtenberger Georg-Forster-Gymnasium ehrte den   großen   Naturforscher,   Weltumsegler, Ethnograph,  Schriftsteller und  revolutionären Weltumsegler und Vorbild A. von Humboldts aus Nassenhuben bei Danzig zum 250. Geburtstag. Den Festvortrag hielt Rolt'Siemon (Hann. Münden).

 

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