Westpreußisches Bildungswerk Berlin-Brandenburg
in der Landsmannschaft Westpreußen e.V., Berlin
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1. Vorsitzender: Diplom-Geograph Reinhard M.W. Hanke
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reinhard_hanke@web.de im August 2005 Hk
Ort der Veranstaltung: Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin-Wilmersdorf,
“Kommunale Galerie”. Fahrverbindungen:
U-Bahn Fehrbelliner Platz, Bus 101, 104, 115.
156 Donnerstag 18. August 2005, 18.30 Uhr
Thema
Sankt Petersburg und Nowgorod im Jahre 2005
- Moskau 2006?
Erfahrungen unserer
diesjährigen Studienreise
Referent Diplom-Geograph Reinhard M.W. H a n k e , Berlin
Nach
der vorjährigen fünfzehntägigen Studienreise nach „Sankt Petersburg und
Nowgorod“ fand in diesem Jahr, in der gleichen Jahreszeit, eine zwölftägige
Reise in die beiden Städte statt, die wegen der Verkürzung um drei Tage auch
auf einige Programmpunkte der ursprünglichen Reise verzichten musste. Aber die
sehr viel besseren Wetterverhältnisse, die vom Reiseleiter R.H. eingebrachten
Erfahrungen der Vorjahresreise, dieselbe erfahrene und kompetente örtliche
Reiseleiterin und die konstruktive Mitarbeit der Teilnehmer haben den Besuch von Sankt Petersburg und
Nowgorod zu einem besonderen Erfolg werden lassen. Dieser „Vortragsabend“ lässt
noch einmal die Reise in Bildern vorbeiziehen.
Die Russen unter Peter I. (dem Großen) gründeten 1703 Sankt
Petersburg als Tor Russlands nach Westen und als Fenster des Westens nach
Russland. Auch die jüngste Geschichte Mitteleuropas kann an diesen Grundlagen
nicht vorbeigehen. Was also lag näher als dieses 1703 neu begründete
Machtzentrum nahe der Ostsee zu besuchen. Sankt Petersburg ist heute, trotz
seiner kurzen Geschichte und trotz zeitweiligen Rückfalls in bolschewistischer
Zeit ein kulturelles Kleinod. Und die Interessierten in aller Welt wissen das:
die Besucher strömen in diese Stadt, die Fenster und Tor an der Ostsee zugleich
ist.
Unsere Studienfahrt hat uns die Stadt und das Umland mit
seinen zarischen Schlössern und Parks geöffnet. Die alte Hansestadt Nowgorod
war eine sinnvolle Ergänzung des Programms.
Reinhard M.W. H a n k
e , Diplom-Geograph, geb. 1940 in Berlin-Mitte, aufgewachsen in
Reinickendorf, dort auch Schulbesuch. Studium u.a. der Geographie,
Kartographie, Geschichte, Geologie, Soziologie in Hamburg und u.a. am
Osteuropa-Institut der FU Berlin. Diplomarbeit über zwei ländliche Gemeinden in
Nordhessen. Lehrbeauftragter an der FU, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an PH
Berlin und TU. Aufsätze zur Kartographie und Landeskunde Westpreußens. Mitglied
zahlreicher ostdeutscher Vereinigungen. Seit 1982 Vorstandsmitglied der
Landsmannschaft Westpreußen, Vorsitzender seit 1986. Begründer der
Arbeitsgemeinschaft Ostmitteleuropa e.V. (1981) und des Westpreußischen
Bildungswerkes, seither deren Vorsitzender, Vorsitzender der LAG Ostkunde im
Unterricht seit 2003. Bundeskulturreferent der Landsmannschaft Westpreußen seit
2003. Mitglied im Bundesvorstand der Copernicus-Vereinigung zur Pflege von
Geschichte und Landeskunde von Westpreußen. Von1982-2005 Bezirklicher Planungsbeauftragter, lebt
jetzt im Ruhestand in Berlin.