Landsmannschaft Westpreußen e.V. - Landesgruppe Berlin

<www.westpreußen-berlin.de>

Methfesselstraße 42, 10965 Berlin-Kreuzberg                                  Stand: 21. Dezember 2011 
Fon: 030-215 54 53 (Hanke), Fax: 030-21 91 3077

Elektron. Post: westpreussenberlin@googlemail.com

 

Vorstand der Landsmannschaft Westpreußen e.V. , Landesgruppe Berlin

 

1.     Vorsitzender: Diplom-Geograph Reinhard M.W.  H a n k e

Deutsch Krone bzw. Wirsitz

Reinhard M.W. H a n k e ,  geb. 1940 in Berlin-Mitte, als drittes von vier Kindern schlesisch-westpreußischer Eltern (Sagan am Bober; Deutsch Krone bzw. Wirsitz); geschieden (2001), ein Sohn (Robert 1984).

Nach dem Abitur in Berlin-Reinickendorf Studium der Geographie, Geologie, Geschichte, Soziologie usw. in Hamburg und Berlin. Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin, an der Pädagogischen Hochschule Berlin und der Technischen Universität Berlin. Dozent an Volkshochschulen, wissenschaftlicher Reiseleiter vor allem in Ostmitteleuropa, Skandinavien und Spanien. Von 1982 bis zum Ruhestand 2005 Bezirklicher Planungsbeauftragter in Tempelhof bzw. (seit 2001) Tempelhof-Schöneberg. Begründete 1982 die Arbeitsgemeinschaft Ostmitteleuropa e.V. als AG in der „Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin gegr. 1828“, in der er seinerzeit als Vorstandsmitglied und Schriftleiter der internationalen wissenschaftlichen Zeitschrift „Die Erde“ tätig war. Während des Studiums in Berlin u.a. Landesvorsitzender des Ostpolitischen Deutschen Studentenverbandes (ODS). Seit  1982 Vorstandsmitglied der Landsmannschaft Westpreußen Berlin, seit 1986 deren Landesvorsitzender. Begründer des Westpreußischen Bildungswerkes im Jahre 1995 und  seither dessen Vorsitzender. Bundesvorstandsmitglied der Landsmannschaft Westpreußen und Bundeskulturreferent bis 2009, Mitglied des Kuratoriums des Ostdeutschen Kulturrates, Bonn. Bundesvorstandsmitglied der Copernicus-Vereinigung zur Pflege von Geschichte und Landeskunde Westpreußens, Landesvorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft für Ostkunde im Unterricht Berlin.


 

Stellvertretender Vorsitzender: Regierungsdirektor a.D. Alfred D r e h e r

Zempelburg

http://www.westpreussen-berlin.de/dreher001b.jpg

Alfred D r e h e r ,  geb. 11. Mai 1935 in Grünlinde, Kreis Zempelburg (Westpreußen), nach der Vertreibung über Berlin-Neukölln nach Niedersachsen; Abitur in Hannoversch Münden, Studium der Rechtswissenschaften in Marburg / Lahn und Göttingen. Referendar in Niedersachsen. Verwaltungsjurist in Niedersachsen und Bremen, zuletzt bis zur Pensionierung im Niedersächsischen Umweltministerium in Hannover. Seit Mai 2000 wohnhaft in Berlin-Lankwitz. Ehrenamtliche Tätigkeit in Vertriebenenorganisationen: seit 1960 in studentischen Organisationen Funktionen (DWS, VHDS, ODS), Heimatkreisvertreter Zempelburg seit 1973, Bundesvorstandsmitglied der LM Westpreußen von 1977 bis 2003, stellvertretender Vorsitzender der Berliner Landesgruppe der Landsmannschaft Westpreußen seit 2000, stellvertretender  Vorsitzender des Westpreußischen Bildungswerkes seit 2000.


Stellvertretender Vorsitzender:  Professor Dr. Helmut Keutner

Westpreußisches Bildungswerk

 

http://www.westpreussen-berlin.de/Prof01b.jpg
Helmut  K e u t n e r ,  geb. in den 1950-er Jahren in Düsseldorf (im ehem. westlichen Preußen) und auch dort aufgewachsen, studierte Maschinenbau/Energietechnik, Automatisierungstechnik und Informatik an den Universitäten von Aachen und Berlin. Anschließend leitende Tätigkeit in namhaften Konzernen (ABB, Mannesmann) sowie mehrere Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen. Im Jahre 1989 Berufung an die Technische Fachhochschule Berlin / Beuth-Hochschule zum Professor in Informatik. – Seit 1991 Leitungsfunktion zum Aufbau von Hochschulen in den “Neuen Bundesländern“. 1994 Mitbegründer  und Mitherausgeber der Wochenzeitung für Politik, Kultur und Wissenschaft „Junge Freiheit“ in Berlin.

Bezug und Kontakt zu Westpreußen über die von ihm initiierte Kooperation mit der TU-Danzig seit Anfang der 1990-er Jahre; Beratung zum Studiengang-Curricula. Über die eigene Ehefrau (somit verheiratet, 1 Kind) als direkte Verwandte des Kunstmalers „von Werner“ vom Rittergut Mosisgreut, der neben diversen Bildern (z.B. der Ausrufung des Deutschen Reiches in Versailles usw. – s. Geschichtsbücher) längere Zeit in Ost- und Westpreußen wohnte und dort malte.– Seit 2001 Mitglied des Vorstandes und seit 2003 einer der beiden stellvertretenden Vorsitzenden der Berliner Landesgruppe der Landsmannschaft Westpreußen e.V.


Schatzmeister:    Dieter Kosbab

Rosenberg

Dieter Kosbab, geb. 1939 in Berlin, Rentner (Blumengroßhändler), im November 1996 als Nachfolger seiner Schwiegermutter Erika Niemann (Rosenberg) ins Amt gewählt, seine Ehefrau Barbara wurde noch in Deutsch Eylau geboren.

http://www.westpreussen-berlin.de/Geschaefte/130707Kosab001klAx.jpg


Schatzmeister:    Hanno Schacht

Marienwerder

http://www.westpreussen-berlin.de/Geschaefte/130707Schacht001KlAx.jpg

Hanno Schacht,  geb. 1944 in Marienwerder, Rentner (Entwicklungsingenieur); nach dem Abitur 1962 und dem Studium Tätigkeit als Entwicklungsingenieur in einer Firma für Bahntechnik in Berlin, die nach der Wiedervereinigung von einem großen Elektrokonzern übernommen wurde. Es folgten 15 weitere Jahre Entwicklungstätigkeit folgten bis zum Renteneintritt 2004.   Seit 2008 Mitarbeit, und seit 2009  Schriftleitung der „Kleinen Weichselzeitung“, der Heimatzeitung für Stadt und Kreis Marienwerder/Westpr, auch im Vorstand des Heimatkreises Marienwerder. Mitglied des Landesvorstandes Berlin seit 2007.


Frauenreferentin:  Frau Gudrun Martin (Beisitzer)

Marienwerder

 

Frau Gudrun Martin geb. Heym, geb. 1933 in Marienwerder / Westpreußen, eines von fünf Kindern von Studienrat Waldemar Heym, dem späteren Leiter des Heimatmuseums in Marienwerder, und Grethe Heym, Lehrerin; beide Eltern stammen aus den nach dem Ersten Weltkrieg an Polen gegangenen Gebieten, Briesen bzw. Löbau. 1945 Flucht nach Weißenfels an der Saale, dort Schulbesuch und anschließend Studium der Geographie in Leipzig bis 1956. Anschließend 30 Jahre im Außenhandel tätig. Während des Studiums lernte Gudrun Martin ihren späteren Mann Rudolf Martin, aus Schlesien gebürtig; Heirat 1958. Aus der Ehe sind zwei Kinder hervorgegangen.

Durch Elternhaus, Studium und Reisen wurde das Interesse an der historischen Entwicklung der Marienwerderer Heimat geweckt. Folgte 2006 einer Einladung des Museums in Marienwerder, die digitale Bearbeitung der Akten für die Zeit bis 1945 vorzunehmen.

Außerdem Mitarbeit im Berliner Frauenverband des Bundes der Vertriebenen. Seit 2010 Mitglied des Landesvorstandes der Landsmannschaft Westpreußen e.V. Berlin als Frauenreferentin.

Im Heimatkreis Marienwerder Mitarbeit als Wahlleiterin und bei der Gestaltung der „Kleinen Weichsel-Zeitung.“

 


Schriftführer: Gerhard Gerz

Westpreußisches Bildungswerk

 

C:\Dokumente und Einstellungen\Reinhard Hanke\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files\Content.IE5\KLU5HBV1\ggerz001b[1].jpg

Gerhard  G e r z , Gerhard Gerz, geb. 1958 in Münster/Wf.  Nach Wehrdienst Studium der Kunstgeschichte in Münster. Von 1988 bis 1992 Aufenthalt in Chile und Mitarbeit am Deutsch-Chilenischen Kulturinstitut von Arica. 1993 Aufnahme eines Lehramtsstudiums für Spanisch und Geschichte. Lebt seit 1995 mit seiner Familie in Berlin.
Das Interesse an der westpreußischen Heimat der Eltern und die eigenen Wurzeln erwachte während des Auslandsaufenthaltes, besonders nach der Geburt der beiden Töchter.

_________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

Die Heimatkreisbetreuer im Landesvorstand (Beisitzer):

Bromberg & Schwetz, Wirsitz & Zempelburg, Flatow:

Alfred Dreher (kommissarisch), s.o.

 

___________________________________________________________________________________________________________________________

Deutsch Krone [& Schneidemühl]:

N.N., Bundes-Mitgliedschaft in der Landsmannschaft Westpreußen „ruht“

 (Anfragen an den Landesvorstand  Reinhard M.W. Hanke, s.o.)

 


Elbing :

Reinhard M.W. Hanke (kommissarisch), s.o.

 


Marienburg & Marienwerder:

 

Otto Konstantin S c h u r i c h t ,   geb. 1929 in Döbeln / Sachsen. Lehrausbildung als Maschinenschlosser im Werkzeugmaschinenbau in Döbeln. 1948 bis 1951 im Polizeidienst und Dienststellenleiter, nach politischen Differenzen ausgeschieden, Tätigkeit im Gartenbau. 1952 Heirat von Helvi Dimke, deren Eltern aus Marienwerder waren. Im Jahre 1953 Geburt des Sohnes Jürgen1953 Verurteilung zu zwölf Jahren Zuchthaus durch das Stadtgericht Berlin  [Ost], Strafverbüßung in Bautzen von 1953 bis 1959. Seit 1959 als Maschinenschlosser  im Kabelwerk Oberspree Berlin  tätig. Weiterbildung in der Volkshochschule und Abendstudium an der Ingenieurschule für Maschinenbau und Elektrotechnik Berlin-Lichtenberg, Meisterprüfung mit „gut“ abgeschlossen. Von 1965 bis 1990 Leiter des Fachbereiches Kältetechnik im Kabelwerk Oberspree Berlin. Seit Juli 1990 im Vorruhestand.

1949 bis 1951 und 1959 bis 1989 Mitglied im FDGB. 1946 Mitglied der SPD, nach der Zwangsvereinigung Mitglied in der SED, 1951 Ausschluss aus dieser Partei wegen politischer Differenzen mit der Parteiführung. 1962 bis 1966 1. Vorsitzender der Arbeiterwohnungsbau-Genossenschaft „Vorwärts“ des VEB Kabelwerks Oberspree Berlin. 1987 bis 2005 1. Vorsitzender der Siedler- und Kleingartengemeinschaft „Klein-Biesdorf Süd“. Im Dezember 1990 über eine Kusine Kontaktaufnahme zur Heimatgruppe Schlochau der Landsmannschaft Westpreußen. Seit 2. Januar 1991 Mitglied der Landsmannschaft Westpreußen e.V. Berlin, Übernahme der Leitung der Berliner Heimatgruppe Marienwerder, seit 1992 erweitert um den Heimatkreis Marienburg. 1995-2000 auch stellvertretender Vorsitzender der Berliner Landesgruppe der Landsmannschaft Westpreußen.

 


 Rosenberg, Stuhm, Danzig & Nördliche Kreise (Neustadt / Westpreußen, Karthaus, Berent, Preußisch Stargard, Dirschau):

 

C:\Dokumente und Einstellungen\Reinhard Hanke\Lokale Einstellungen\Temp\Temporäres Verzeichnis 2 für rehankeberlinlwimnetzaw20110327a[1].zip\zies001c.jpg 

Alfred  Z i e s e l e r ,  geboren 1935 in Riesenburg, Kreis Rosenberg / Westpreußen, verheiratet, zwei Töchter (geb. 1970 bzw. 1976). Ausgebildeter Wirtschaftskaufmann (1976-1978). Im Januar 1945 Flucht aus Riesenburg vor der anrückenden Front, im Mai 1945 Rückkehr nach Riesenburg, Ausweisung aus Riesenburg durch die polnischen Behörden am 26. Oktober 1945. Auf Umwegen nach Burgkemnitz im Kreis Bitterfeld gelangt. Fast 5-jähriger Krankenhausaufenthalt von Februar 1946 bis Oktober 1950, wegen Lungen- und Wirbelsäulen-Tuberkulose.  Seitdem kriegsbeschädigt (70%). Schulbesuch im Krankenhaus und Burgkemnitz. Lehre als Herrenschneider in Magdeburg. Diese Lehre musste nach Beteiligung an den Demonstrationen des 17. und 18. Juni 1953 abgebrochen werden. Bis 1967 in verschiedenen Industriebetrieben in Wolfen und Bitterfeld beschäftigt, seit 1967 wohnhaft in Berlin, Sachbearbeiter in der Industrie, 1987 bis 1990 in einem Betrieb der Akademie der Wissenschaften der DDR, seit 1991 im Ruhestand. Nach der Vereinigung Aufnahme zahlreicher ehrenamtlicher Tätigkeiten in Bereich der Vertriebenenorganisationen, u.a.: stellv. Heimatkreisvertreter bzw. von 2009 bis 2011 Kommissarischer Heimatkreisvertreter und Kassenwart) des Kreises Rosenberg in der Bundeslandsmannschaft Westpreußen mit Patenkreis Gütersloh,
1. Vorsitzender der Heimatkreisgruppe Rosenberg/Westpreußen Berlin, ständiger Vertreter der Landsmannschaft Westpreußen Berlin im Sozialwerk ost- deutscher Landsmannschaften in Berlin, Kassenprüfer beim Berliner Landesverband der Vertriebenen (BLV). Mitglied der Copernicus-Vereinigung für Geschichte und Landeskunde Westpreußens.

 


Schlochau, Konitz & Tuchel:

Frau Brigitta Manchen (zu erreichen über die Landesgruppe, Herr Hanke, Ruf: 030-215 54 53)

 


Thorn & Kulm, Graudenz & Briesen & Neumark & Strasburg / Westpreußen:

Hildegard  W e i g e l t  geb. Wiesner, geb. 1928 in Treuburg / Ostpreußen, seit 1940 in Thorn, nach der Flucht aus Thorn ab Januar 1945 in Berlin. 1946 bis 1950 Ausbildung zur  Zahntechnikerin und dann im Labor tätig. Im Januar 1960 Eheschließung (Ehemann mit schlesischen Wurzeln), 1 Sohn (geb. 1960, gest. 2002), seit  2005 verwitwet. Mitglied in der Heimatgruppe Thorn & Kulm vom Juli 1952 bis zum Jahr 1962 und dann ab Dezember 1992; ab Januar 1997 Heimatkreisbetreuerin. Vom März 1997 bis Mai 2007 Schatzmeisterin der Berliner Landesgruppe der Landsmannschaft Westpreußen.

 


Vertreter der Westpreußischen Jugend, Bundesverband 

www.westpreussenjugend.de

(in den Landesvorstand kooptiert)

Tilman  F i s c h e r ,  am 19. April 2011 in den Landesvorstand kooptiert, geboren 1990 in Dortmund. Seit 2001 Besuch des Käthe-Kollwitz-Gymnasium Dortmund, dort 2010 Erlangung der allgemeinen Hochschulreife. 2005 Eintritt in die SPD.

Intensivere Beschäftigung mit der Geschichte und Kultur der historischen Ostgebiete des Deutschen Reiches und der deutschen Siedlungsgebiete im östlichen und südöstlichen Europa, Schwerpunkt Westpreußen. Artikel und Aufsätze zu regional- und kulturgeschichtlich orientierten Themen sowie aktuellen politischen Debatten zu Flucht und Vertreibung, Genozid an den Armeniern;  Publikation „Wandel durch Annäherung“ (Untertitel: „Bedingungen einer zukünftigen Profilierung der SPD im Umgang mit den deutschen Heimatvertriebenen“), erschienen 2010 im „Magazin“ der NRW Jusos, weitere Texte wurden u. a. in der Zeitung „Der Westpreuße“ veröffentlicht.